Hier werden in unregelmäßigen Abständen die Themen der
Schachausbildung, Schachtrainings, Schachpolitik, Profi- und
Amateurschach behandelt. Die Kolumne "Artikel" wird als
Meinungsaustausch zu den verschiedenen Schach-Themen angesehen. Ihre
Meinung ist willkommen.
Ob Schach Spiel, Kunst, Wissenschaft oder Sport sei mag, wird immer noch diskutiert. Die Schachmedien haben diese Frage bereits beantwortet: Die Darstellungen von Schach und Schachpartien in den Schachmedien wird immer einseitiger, sie sind vor allem stark vom Sportjournalismus geprägt.
Das Schachdenken stellt den Gedankengang des Spielers zur vorliegenden
Stellung dar. Das Denken und die vorliegende Stellung sind in dieser
Hinsicht dasselbe.
Beginnen wir mit einigen Überlegungen zum Schachtraining. Das Schachspiel ist ein Denksport. Jeder Zug ist bereits ein Produkt des Denkens, das Ergebnis einer gedanklichen Anstrengung.
Grundsätzlich
bin ich mit der gegenwärtigen Situation in der Bundesliga zufrieden. Die besten
ausländischen Spieler kommen nach Deutschland und zeigen hier ihr Können. Man
muss sich dafür bei Sponsoren bedanken. Wir haben viel von den Besten zu
lernen. Aus Sicht der Zuschauer trägt der hohe Ausländeranteil zur
Attraktivität der Sportart und aus gesellschaftlicher Sicht zur
Völkerverständigung bei. Sie, die Ausländer und die deutschen Mannschaften,
sind Werbeträger und deshalb interessant für Sponsoren.